Das Pothole Rodeo ist für Motorradfahrer kein „Auto-Event auf zwei Rädern“. Es ist eine eigene Disziplin. Direkter, fordernder, oft auch kompromissloser. Wer auf dem Bike startet, spürt jeden Fehler, jede falsche Entscheidung, jede schlechte Straße unmittelbar. Genau das macht den Reiz aus – und genau darin liegen die besonderen Herausforderungen.
In diesem Text wollen wir nichts dramatisieren. Aber er soll ehrlich sein, damit Du weißt, worauf du dich einlässt. Mal abgesehn von dem Spaß den du haben wirst, wenn du am Plage Blanche Vollgas gibst.
Längere Tage, mehr Ermüdung
Was im Auto noch halbwegs kompensierbar ist, schlägt auf dem Motorrad voll durch. Wind, Wetter, Vibrationen, Konzentration – alles wirkt direkter. Gerade beim Pothole Rodeo, wo Nebenstrecken, schlechter Belag und wechselnde Bedingungen bewusst Teil der Route sind, ermüden Biker schneller als erwartet.
Die Herausforderung ist weniger das einzelne Stück Strecke, sondern die Summe der Tage. Wer hier zu wenig Pausen macht oder Warnsignale ignoriert, zahlt spätestens am dritten oder vierten Tag dafür. Müdigkeit ist für Biker einer der größten Risikofaktoren.




