Was die Auswärtigen Ämter sagen – und was wir daraus machen
Wer sich mit den Reisehinweisen der Auswärtigen Ämter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beschäftigt, stellt schnell fest: Die Inhalte unterscheiden sich im Ton, nicht im Kern. Gewarnt wird vor Reisen in Grenzgebiete zu Algerien sowie davor, politische Entwicklungen aus den Augen zu verlieren. Genau daran orientieren wir uns bei der Routenplanung. Diese Regionen meiden wir bewusst. Sollte sich eine Strecke dennoch einem sensiblen Gebiet nähern, informieren wir euch an den Checkpoints und geben rechtzeitig Alternativen aus. Flexibilität gehört zum Konzept – nicht zum Risiko.
Drogen sind kein Abenteuer, sondern ein echtes Problem
Kriminalität, Betteln und das Thema „Hilfe“
Gewaltkriminalität gegenüber Reisenden ist selten. Was es gibt, ist aggressives Betteln, vor allem in Städten, sowie sehr präsente „Guides“, die ungefragt Hilfe anbieten. Diese Hilfe ist nie kostenlos. Wer das weiß, ist vorbereitet. Ein klares Nein, ruhiges Auftreten und kein unnötiges Diskutieren lösen die meisten Situationen. Es ist manchmal lästig, selten gefährlich – und mit Abstand der häufigste Kontaktpunkt, der fälschlich als „unsicher“ wahrgenommen wird.




