Bewährt haben sich vor allem Enduros (mindestens 350er), Scrambler und ältere Adventure-Bikes á la Transalp, Tenéré, Africa Twin oder ne ältere GS – Maschinen, die nicht in erster Linie beeindrucken wollen, was sie aufgrund ihres coolen Dakar Styles dann doch tun, sondern einfach funktionieren. Hubraum, PS oder Baujahr sind zweitrangig. Entscheidend sind Bodenfreiheit, ein gutmütiges Fahrwerk und eine Technik, die man versteht. Und im Zweifel reparieren kann.
Weniger geeignet sind reine Sportbikes, schwere Luxustourer oder hochgezüchtete Umbauten. Nicht, weil sie schlecht sind – sondern weil sie auf langen, wechselhaften Etappen mehr Energie kosten, als sie zurückgeben. Das Rodeo dauert mehrere Tage. Dein Bike sollte das können, ohne dich zu zwingen, ständig gegenan zu arbeiten. Muss es trotzdem ein Chopper sein oder die Goldwing wegen der Soundanlage. Es ist dein Rodeo.